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Medienservice
Redaktion
20.01.2012

Generalsekretär Pock fordert offene Steuerdebatte

Den Vorstoß der britischen Liberaldemokraten nimmt der Generalsekretär Michael Pock zum Anlaß , auch für Österreich eine allgemeine und offene Steuerdebatte zu fordern.

Die Liberalen können sich grundsätzlich eine befristete Erhöhung der Steuerlast vorstellen, wenn diese an die notwendigen Reformen im Pensions- Gesundheits- und Bildungsbereich gekoppelt werden. Dies allerdings nur mit dem Ziel, auch Reformen durchzuführen, welche mitunter zu Beginn Mehrkosten verursachen und sich erst in der Folgezeit rechnen.

 

Eine befristete Erhöhung der Belastung ist ausschließlich dann zu rechtfertigen, wenn es uns dadurch möglich wird, in Zukunft durch Einsparungen die Abgabenquote auf unter 40% zu senken“ so Generalsekretär Michael Pock. „Es ist nicht die Frage, wie wir die Besteuerung von Einnahmen aus Vermögen erhöhen, sondern wie wir die Belastung auf Arbeitsleistung reduzieren können“ fordert Pock weiter.

Während die Regierungsparteien nach wie vor nichts unversucht lassen, um das Klientel der jeweils anderen Regierungspartei zu belasten, fordert das Liberale Forum bereits seit weit mehr als einem Jahrzehnt die Entlastung der Arbeitsleistung, um die Kaufkraft nachhaltig zu stärken.

Eine Schwächung des Sozialstaates bedeutet dies jedoch keinesfalls, denn durch die Einsparung und Zusammenlegung von Verwaltungsebenen, kann die Dienstleistung an den Bürgerinnen und Bürgern aufrecht erhalten werden. Und es besteht zudem auch die Möglichkeit, alte Konzepte durch Neue zu ersetzen – zum Beispiel eine echte bedingungslose Grundsicherung.