In den Salzburger Nachrichten vom 27.Mai 2010 findet sich ein Artikel des Chefredakteurs, Manfred Perterer, in dem er ein Gespräch mit Josef Bucher (BZÖ) wiedergibt.
Darin behauptet Bucher mit dem LIF Kontakt im Interesse einer Vereinigung aufgenommen zu haben. Dies Meldung fand sich wenig später auch auf ORFon.
Dazu teilen wir Ihnen mit:
Es hat keinerlei Kontakt des BZÖ mit dem Liberalen Forum gegeben. Wir wurden von Niemandem auch nur angesprochen.
Wir bedauern dies umso weniger, als wir weder an Gesprächen und schon gar nicht an einer Vereinigung interessiert sind.
Wir haben dies Herrn Perterer und auch der Redaktion des ORFon mit der Bitte um Information an die LeserInnen mitgeteilt.
"Wir stellen mit Freude fest, welchen Stellenwert das Liberale Forum in der politischen Landschaft Österreichs inne hat und daß sich das Liberale Forum auf ein erfolgreiches Antreten bei der Wiener Landtagswahl vorbereitet", schließt die Bundessprecherin, Angelika Mlinar.
Angelika Mlinar
Liberales Forum - Bundessprecherin
Die Macht der Politik scheint keine Grenzen mehr zu haben: Erst wird das Klima gerettet, dann die Banken nun der EURO. Warum beschleicht einen der Verdacht, dass alle diese Rettungsprojekte nur unendliche Geldvernichtungsaktionen sind an denen sich einige wenige unendlich bereichern?
Bei Einführung des EURO im Jahr 1999 hatten wir einen Wechselkurs von 1,18 zum USD Dollar der im Oktober 2000 bis auf 0,83 fiel. Angestrebt war damals eine Parität von 1 : 1.
Zwischenzeitlich sahen wir auch Kurse bis zu 1,60. Dies machte zwar in USD notierende Rohstoffpreise für Europa relativ günstig - allerdings bemerkte der Konsument nichts davon. Dafür sorgten schon die diversen Abgaben und Steuern die die Staaten hier kassieren ( 70 % und mehr sind eher die Norm als die Ausnahme).
Innerhalb der EURO Zone bemerkt man von diversen Volatilitäten genau gar nichts. Und immerhin gehen über 70 % unserer Exporte in die EU, über 50 % in den EURO Raum! Selbst Exportweltmeister Deutschland lieferte im Jänner 2010 nur 36 % seiner Güter in Drittländer.
Manche haben es aufgrund ihres Alters nicht mehr erlebt, bei anderen scheint das Langzeitgedächtnis bedenkliche Störungen aufzuweisen: Wie war das doch früher innerhalb Europas? Gab es da nicht so etwas wie Abwertungen? Und zwar nicht alle 10 Jahre sondern in deutlich kürzeren Abständen von deutlich mehr Währungen. In der Zeit vor dem EURO war das Thema Kurssicherung eines der wichtigsten Themen der österreichischen Wirtschaft, da im Gegensatz zu heute große Teile davon betroffen waren! Gerade das kleine Österreich kann sich nicht genug daran erfreuen dem Euro Raum anzugehören. Man stelle sich einmal vor, wie es dem zarten Schilling heute ergehen würde, wenn schon angeblich der mächtige EURO so schwer hat, sich auf den Weltmärkten zu behaupten!
Bleibt also nur noch der Anteil des Exports, der tatsächlich außerhalb der EURO Zone getätigt wird. Dieser Teil ist noch immer von Kursrisiken betroffen. Aber sollte sich genau dieser Teil nicht unendlich über einen sinkenden Euro Kurs freuen? Die sich seit Mitte 2009 erholende Wirtschaft stagniert nun wieder. Ursache laut WIFO: Die exportgetriebene Sachgüterproduktion kam zum Stehen!
Vielleicht ist es an der Zeit endlich mit den Rettungsaktionen aufzuhören und dafür klare Regelungen für Spekulanten zu machen, wie man es in der Weltwirtschaftskrise der 30-er sehr wohl geschafft hat.
Michael Fichtinger
Landesparteiobmann LIF NÖ
Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat Österreich weltweit das mit Abstand höchste Förderwesen - so der Wirtschaftsforscher Prof. Bernhard Felderer in der ORF-Pressestunde vom 2. Mai 2010.
Die Bundessprecherin des Liberalen Forum, Angelika Mlinar meint dazu: "Mann kann es auch anders formulieren: Der Staat mischt sich einfach überall ein!"
In der parlamentarischen Griechenland-Debatte vom 5. Mai 2010 hat sich Vizekanzler und Finanzminister Pröll als Anwalt der Steuerzahler bezeichnet. Mlinar: "Nur Winkeladvokaten versprechen jahrelang Dinge, die sie dann nicht halten!
Um als seriöser Anwalt zu gelten braucht Pröll sich nur an die Vorschläge halten, die mittlerweile aus den eigenen Reihen und auch aus den Reihen seines Koalitionspartners kommen."
Christoph Leitl, Chef der Wirtschaftskammer, Hannes Androsch, Industrieller, und Karl Aiginger vom WiFo haben vor kurzem in seltener Einmütigkeit in einer Pressekonferenz festgehalten, dass die Budgetsanierung auch ohne Steuererhöhungen durchführbar sei, ja durchführbar sein müsse.
"Im Rahmen der überfälligen Staats- und Verwaltungsreform sollte ein neu zu überdenkendes, zeitgerechtes und zielgenaueres Förderwesen es Pröll ermöglichen, doch tatsächlich als Anwalt der Steuerzahler und nicht als Winkeladvokat zu handeln" schloss Angelika Mlinar.
Angelika Mlinar- Bundessprecherin Liberals Forum
Zur Abdeckung der Autorenrechte und des Copyright-Schutzes schlagen die Grünen neuerdings eine allgemeine Downloadgebühr vor, damit jeder einfach alles mit "ruhigem Gewissen" herunterladen kann. Sie schlagen pro Internet-Anschluss den "bescheidenen" Betrag von 5 bis 10 Euro pro Monat vor.
Bei ca. 2,5 Millionen österreichischen Haushalten, die über einen Internetzugang verfügen (Quelle: Statistik Austria,) bedeutet dies Beträge von 150 bis 300 Millionen Euro / Jahr.
"Seltsam, die Grünen argumentieren doch oft / manchmal auch zurecht / mit Menschen, die tatsächlich jeden Euro mehrmals umdrehen müssen bevor sie ihn ausgeben" sagt Hannes Heissl, Wiener Landessprecher des Liberalen Forum.
Die Umsetzung dieses Vorschlags würde zu einem bürokratischen Verteilungsgiganten mit großer Macht führen, denn die (Un)summen müssten ja auch "gerecht" auf Autoren und Copyright – Inhaber verteilt werden. Dazu kommt die Problematik, daß sich diese ja nicht nur in Österreich befinden, daher ist dieser Vorschlag kaum umsetzbar.
Sie würde darüber hinaus zu dem führen, wozu solche Vorschläge fast immer führen: zu demokratiepolitischer Gleichmacherei, zu ungeheuren Kosten und zentralistisch geführten Verteilungsmonstern.
Wir vertrauen auf technische Möglichkeiten und Entwicklungen die den Autoren ihre Rechte sichern und lehnen den grünen Vorschlag entschieden ab, schließt Hannes Heissl.
Hannes Heissl,
Landessprecher des Liberalen Forum Wien
Obwohl Österreich mit einem Hochschulabsolventenanteil von 20 % Prozent je Jahrgang weit hinter dem OECD-Mittel von 36 % Prozent liegt, setzt die Bundesregierung ihre "Akademikerverhinderungs- und Studentenabwehraktion" fort und hat weitere Zugangsbeschränkungen beschlossen. Für das Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften bedeutet dies einen Wegfall von rund 40 % der Anfänger-Studienplätze im Vergleich zum laufenden Studienjahr.
Der demokratiepolitische Skandal liegt zusätzlich darin, dass Beschlüsse gefasst werden, ohne das Ende des Hochschuldialogs abzuwarten. Statt dessen sollte die Regierung ernsthaft über die Missstände an österreichischen Universitäten und deren Verbesserung diskutieren fordert die Bundessprecherin des Liberalen Forum Angelika Mlinar und schließt sich der Meinung des Schriftstellers Robert Menasse an, der im Standard vom 28.04.2010 meint: " Es geht um jeden Einzelnen, der um seine Bildungschancen betrogen wird, Bildung ist Bedingung funktionierender Demokratie. Ministerin Karl müsste aus Selbstachtung zurücktreten" "Auch in budgetärer Hinsicht berücksichtigt die Bundesregierung den Stellenwert der Bildung nicht, was u.a. daran erkannt werden kann, wie schnell z.B. eine unsinnige Abwrackprämie im Gegensatz zu wirkungsvollen Bildungsinvestitionen mit Langzeitwirkung beschlossen wird." so Angelika Mlinar. Dem Argument höherer Kosten tritt das Liberale Forum mit einer mittelalterlichen Turnierregel entgegen. "Es kommt nicht auf das Schwert an, sondern darauf, wie man es führt – soll heißen, dass bei vernünftiger Verwendung des Vorhandenen, bei vernünftigem Einsatz z. B. des reformierungsbedürftigen Förderwesens genug Geld für eine echte Bildungsoffensive vorhanden ist" schloss Mlinar.
Verhandlungen mit den Bundesländern über eine ausgabenseitige Budgetsanierung durch eine Staats- und Verwaltungsreform sollen unverzüglich aufgenommen werden. Der derzeitige Stillstand, bedingt durch den alten Politikstil, den Wählerinnen und Wählern vor den Wahlen nicht die Wahrheit zu sagen und erst danach Belastungspakete zu schnüren, ist unerträglich und schadet unserem Land.
Die Budgetwirksamkeit einer erfolgreichen Staats- und Verwaltungsreform tritt ohnehin erst zeitverzögert ein – eben diese Zeitverzögerung können wir uns nicht leisten!
Dies bestätigt auch der Wirtschaftsforscher Prof. Bernhard Felderer in der ORF-Pressestunde vom 2. Mai 2010, welcher heute weiters erklärte, dass die Bundesregierung vor den Landtagswahlen keine Reformen angehen wird. „Das Liberale Forum fordert daher die Bundesregierung auf, unverzüglich Verhandlungen mit den Ländern aufzunehmen und nicht noch über ein halbes Jahr an Zeit zu verlieren“, so die Bundessprecherin des Liberalen Forum, Angelika Mlinar.
„Die Österreicherinnen und Österreicher wissen, dass in wirtschaftlich unsicheren Zeiten dringender Handlungsbedarf besteht.
Ich fordere daher den Bundeskanzler und den Finanzminister auf, die schon lange vorliegenden Vorschläge der Wirtschaftsforscher bzw. des Österreich-Konvents endlich umzusetzen“, schließt Angelika Mlinar.
Angelika Mlinar, Bundessprecherin Liberales Forum


